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Seitenverhältnis-Rechner: Auflösung, PPI und Sitzabstand

Finde das Seitenverhältnis jeder Breite und Höhe, ergänze die fehlende Seite und berechne PPI, Größe und Sitzabstand eines Bildschirms, alles an einem Ort.

Bildschirm-Rechner

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Einheiten

Seitenverhältnis

Seitenverhältnis
16:9 · 1.78:1

Auf ein Verhältnis umrechnen

Gib eine Seite ein. Der Rechner ergänzt die andere.

Neue Breite × Neue Höhe
1280 × 720

Bildschirmgröße und PPI

Pixeldichte
109 PPI
Pixelabstand
0.233 mm
Bildgröße
23.5 × 13.2 Zoll
Seitenverhältnis
16:9

Sitzabstand

Für den Bildschirm oben.

Kino-Gefühl (THX, 40°)
32.3 Zoll
Gemischte Nutzung (SMPTE, 30°)
43.9 Zoll
Pixel nicht mehr sichtbar (Visus 1,0)
31.6 Zoll
Der Bildschirm füllt
46° deines Blickfelds
Pixel pro Grad
53
Bildschirmgröße für diesen Abstand
17″ bis 23″

So benutzt du den Rechner

  1. Verhältnis finden. Gib eine Breite und eine Höhe ein, in Pixeln oder in einer beliebigen Einheit. Der Rechner kürzt sie auf das kleinste Verhältnis, zum Beispiel 1920 × 1080 auf 16:9.
  2. Auf ein Verhältnis umrechnen. Wähle ein Verhältnis oder gib eines ein, etwa 16:9 oder 2,39:1. Gib dann die neue Breite oder die neue Höhe ein. Der Rechner ergänzt die andere Seite in ganzen Pixeln.
  3. Bildschirm prüfen. Gib die Diagonale in Zoll und die Auflösung ein, oder wähle „Dieser Bildschirm“ oder eine gängige Auflösung. Du bekommst die Pixeldichte (PPI), den Pixelabstand und die Größe des Bildes.
  4. Abstand prüfen. Der letzte Teil nutzt den Bildschirm darüber. Er zeigt die Abstände für zwei gängige Richtwerte und den Abstand, ab dem einzelne Pixel nicht mehr sichtbar sind. Gib deinen eigenen Abstand ein, um zu sehen, wie viel deines Blickfelds der Bildschirm füllt.

Jedes Ergebnis hat eine Schaltfläche zum Kopieren. Der Einheiten-Schalter stellt Längen und Abstände zwischen Zoll und Zentimetern um. Bildschirmdiagonalen bleiben in Zoll, weil Bildschirme überall in Zoll verkauft werden.

Gängige Seitenverhältnisse

VerhältnisAuflösungenWo du es siehst
16:91280 × 720, 1920 × 1080, 2560 × 1440, 3840 × 2160Fernseher, die meisten Monitore, YouTube
16:101920 × 1200, 2560 × 1600Viele Laptops und manche Monitore
21:92560 × 1080, 3440 × 1440Ultrawide-Monitore
32:93840 × 1080, 5120 × 1440Super-Ultrawide-Monitore
4:31024 × 768, 1600 × 1200Alte Fernseher und Monitore, iPad, viele Kameras
3:23000 × 2000, 6000 × 4000Fotos der meisten Systemkameras
9:161080 × 1920Handyvideos, Shorts, Reels, TikTok
4:51080 × 1350Hochformat-Posts auf Instagram
2,39:11920 × 804, 3840 × 1608Kinofilme im Breitbildformat

„21:9“ ist ein Handelsname. Philips nutzte ihn 2009 als Erster. Die echten Verhältnisse sind 64:27 (2560 × 1080) und 43:18 (3440 × 1440) [1]. Der Rechner nennt beide 21:9. Liegt eine Auflösung nah an einem gängigen Verhältnis, aber nicht genau darauf, sagt der Rechner das. Zum Beispiel wird 1366 × 768 zu 683:384 gekürzt, das liegt nah an 16:9.

So werden die Zahlen berechnet

Seitenverhältnis. Breite und Höhe werden durch ihren größten gemeinsamen Teiler geteilt. 1920 und 1080 haben den Teiler 120, also ist das Verhältnis 16:9. Als Dezimalzahl ist es die Breite geteilt durch die Höhe: 1,78:1.

Die andere Seite. Neue Höhe = neue Breite × Verhältnis-Höhe ÷ Verhältnis-Breite. Ein 16:9-Bild mit 1280 Pixeln Breite ist 1280 × 9 ÷ 16 = 720 Pixel hoch. So arbeitet der Rechner auch als 16:9-Rechner.

PPI. Die Diagonale in Pixeln ist die Quadratwurzel aus Breite² + Höhe². PPI ist diese Zahl geteilt durch die Diagonale in Zoll [2]. Ein 27-Zoll-Monitor mit 2560 × 1440 hat 2937 Pixel auf der Diagonale, also etwa 109 PPI.

Sitzabstand. Der Rechner nutzt zwei Richtwerte. THX empfiehlt einen Platz, an dem der Bildschirm etwa 40° deines Blickfelds füllt. Ein Blickwinkel von 30° wird oft als Richtwert der SMPTE genannt [3]. Näher wirkt mehr wie im Kino. Weiter weg passt zu einem Raum, in dem man auch redet und liest. Der dritte Abstand ist der, bei dem ein Pixel eine Bogenminute groß ist, die Detailgrenze bei normaler Sehschärfe (Visus 1,0, auf Englisch 20/20) [3]. Sitzt du näher, kann jemand mit guten Augen einzelne Pixel sehen.

Welche Fernsehergröße bei welchem Abstand?

Gib deinen Sitzabstand im letzten Teil ein. Der Rechner zeigt einen Bereich von Bildschirmgrößen: Das untere Ende füllt 30° deines Blickfelds, das obere 40°. Bei 2,5 m Abstand zu einem 16:9-Fernseher sind das etwa 60 bis 82 Zoll.

Für einen Monitor auf dem Schreibtisch sind etwa 60 bis 80 cm üblich. Dort zählt die Pixelgrenze mehr. Ein 27-Zoll-Monitor mit 1440p zeigt einzelne Pixel, wenn du näher als etwa 80 cm sitzt. Ein 27-Zoll-Monitor mit 4K zeigt sie erst näher als etwa 54 cm.

3D-Bildschirme und Sitzabstand

Ein 3D-Bildschirm hat einen eigenen besten Abstand. Den legt der Bildschirm fest, nicht nur seine Größe. Der Owl3D Shift ist ein 14-Zoll-4K-Monitor für 3D ohne Brille mit 315 PPI. Du siehst ihn aus etwa 45 bis 100 cm Abstand an, am besten aus 50 bis 70 cm [4]. Wähle im Bildschirm-Teil „Owl3D Shift“, um seine Werte zu sehen.

Häufige Fragen

Wie berechne ich ein Seitenverhältnis?

Teile Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler. Aus 1920 × 1080 wird 16:9, weil beide Zahlen durch 120 teilbar sind. Gib die zwei Zahlen oben ein, dann rechnet der Rechner das für dich aus.

Wie hoch ist ein Bild in 16:9?

Nimm die Breite mal 9 und teile durch 16. Eine Breite von 1280 Pixeln ergibt 720, eine Breite von 1920 Pixeln ergibt 1080.

Ist 1920 × 1080 dasselbe wie 16:9?

Ja. 1920 × 1080 ist genau 16:9, ebenso 1280 × 720, 2560 × 1440 und 3840 × 2160.

Ist 2560 × 1080 wirklich 21:9?

Nicht genau. Es ist 64:27, etwa 2,37:1. 21:9 ist der Name, unter dem die Branche es verkauft [1]. 3440 × 1440 ist 43:18, etwa 2,39:1.

Was ist der Unterschied zwischen PPI und DPI?

PPI zählt die Pixel auf einem Zoll eines Bildschirms oder eines digitalen Bildes. DPI zählt bei einem Drucker die Tintenpunkte auf einem Zoll, und ein Drucker braucht mehrere Punkte für die Farbe eines Pixels [2]. Die DPI einer Maus sind etwas anderes: wie weit sich der Zeiger bewegt, wenn du die Hand einen Zoll bewegst. Dieser Rechner gibt PPI aus, er ist also ein PPI-Rechner und kein DPI-Rechner für Drucker oder Mäuse.

Wie viel PPI sollte ein Monitor haben?

Das hängt vom Abstand ab. Bei normalem Abstand am Schreibtisch zeigen etwa 100 bis 110 PPI einzelne Pixel für jemanden mit guten Augen. Ab etwa 140 PPI wirkt das Bild scharf. Handys hält man näher, deshalb haben sie 400 PPI oder mehr. Der Abstand für die Pixelgrenze im Rechner gibt dir die Antwort für deinen Bildschirm.

Wird etwas gespeichert oder gesendet, das ich eingebe?

Nein. Jede Rechnung läuft in deinem Browser. Wir zählen, dass ein Teil des Rechners benutzt wurde, nie die Zahlen, die du eingibst.

Quellen (4)

  1. Wikipedia, „21:9 aspect ratio“ (auf Englisch). https://en.wikipedia.org/wiki/21:9_aspect_ratio (abgerufen am 04.11.2026)
  2. Wikipedia, „Pixel density“ (auf Englisch). https://en.wikipedia.org/wiki/Pixel_density (abgerufen am 04.11.2026)
  3. Wikipedia, „Optimum HDTV viewing distance“ (auf Englisch). https://en.wikipedia.org/wiki/Optimum_HDTV_viewing_distance (abgerufen am 04.11.2026)
  4. Owl3D, „Owl3D Shift“. https://www.owl3d.com/shift (abgerufen am 04.11.2026)

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