Stereogramm sehen lernen
Fang mit zwei Punkten an und finde Level für Level das versteckte 3D-Bild. Jedes Level prüft, was du siehst, und die Lösung kannst du dir immer zeigen lassen.
Schritt für Schritt zum versteckten Bild
Zehn Level, von zwei Punkten bis zu einem Bild mit feinen Details. Jedes Level fragt, was du siehst. So weißt du, wann du es wirklich geschafft hast.
Die übliche Blicktechnik für Stereogramme. Probier sie zuerst.
Level 1 von 10
- Geh mit dem Gesicht nah an den Bildschirm, sodass das Bild verschwimmt.
- Schau, als würdest du durch den Bildschirm hindurch auf etwas weit dahinter blicken. Dein Spiegelbild in einer dunklen Stelle des Bildschirms hilft: Schau es an.
- Lehn dich ganz langsam zurück. Schau dabei weiter „hindurch“.
- Werden aus den zwei Punkten unter dem Bild drei, halt still: Das versteckte Bild erscheint.
Folge den Schritten oben. Wie viele Punkte siehst du jetzt?
Manche Menschen können diese Bilder nicht sehen, egal wie lange sie es versuchen. Studien schätzen, dass etwa 2 bis 7 von 100 Erwachsenen gar kein räumliches Sehen (3D-Sehen) haben und noch mehr nur ein schwaches. Mit Anstrengung hat das nichts zu tun, und das hier ist kein Test. Du kannst jederzeit auf „Lösung zeigen“ tippen.
Das hier ist ein Spiel, kein Sehtest und kein Augentraining. Wenn deine Augen müde werden oder sich unangenehm anfühlen, hör auf und mach eine Pause.
Kurz gesagt
Ein Stereogramm, auch „Magisches Auge“ oder Magic-Eye-Bild genannt, versteckt eine 3D-Form in einem Muster, das sich wiederholt. Um sie zu sehen, schaust du auf das Bild, richtest den Blick aber auf einen Punkt hinter dem Bild. So geht es meistens:
- Geh nah ans Bild. Halte das Handy dicht vors Gesicht oder geh mit dem Gesicht nah an den Bildschirm, bis das Bild verschwimmt.
- Schau hindurch. Entspann die Augen, als würdest du auf etwas weit hinter dem Bild blicken.
- Geh ganz langsam auf Abstand. Bewege das Handy vom Gesicht weg oder lehn dich zurück. Schau dabei weiter „hindurch“.
- Achte auf die zwei Punkte unter dem Bild. Werden daraus drei, halt still: Lass den Blick dort, und die versteckte Form wird scharf.
Die zwei Punkte unter jedem Bild (Hilfspunkte) sind die beste Hilfe. Schaust du durch das Bild hindurch, siehst du zuerst vier Punkte; verschmelzen die mittleren zwei zu einem, ist dein Blick richtig eingestellt. Es müssen genau drei sein. Siehst du wieder vier, oder wirkt das Bild doppelt oder seitlich verschmiert, geht dein Blick zu weit: Deine Augen legen dann Musterstellen übereinander, die zwei Wiederholungen auseinanderliegen. Entspann die Augen und fang noch einmal an.
Zwei Blicktechniken
Parallelblick (hindurchschauen). Für diese Technik sind die meisten Stereogramme gemacht: Dein Blick geht hinter das Bild. Die versteckte Form tritt zu dir heraus.
Kreuzblick (Augen kreuzen). Manchen fällt es leichter, die Augen zu kreuzen. Halte eine Fingerspitze zwischen deine Augen und das Bild, schau auf die Fingerspitze und bewege den Finger, bis aus den zwei Punkten unter dem Bild drei werden. Ein Bild für den Parallelblick wirkt im Kreuzblick umgestülpt: Die Form sinkt in den Hintergrund, statt herauszutreten. Deshalb erzeugt die Lektion oben ihre Bilder neu, wenn du „Kreuzblick (Augen kreuzen)“ wählst.
Wenn du es noch nicht siehst
- Fang am oberen oder unteren Rand an, wo nur Hintergrund ist, und lass den Blick langsam zur Mitte wandern.
- Sorg für mehr Licht. Trägst du eine Brille nur für die Ferne, versuch es ohne.
- Nutze dein Spiegelbild. Schau auf eine dunkle Stelle des Bildschirms und dort auf das Spiegelbild deines Gesichts: Es liegt etwa so weit hinter dem Bildschirm wie der Hintergrund des Bildes.
- Zu viele Formen oder schmale Formen? Dein Blick geht zu weit. Hol ihn ein Stück zurück.
- Lass dir ein paar Minuten Zeit. Beim ersten Mal dauert es oft eine Weile; danach geht es viel schneller.
- Halte das Handy hochkant und gerade vor dich, ohne es zur Seite zu neigen. So füllt das Bild den Bildschirm; ist das Handy gekippt, passen die Ansichten der beiden Augen nicht mehr zusammen.
Manche Menschen sehen sie nie, und das ist kein Versagen
Für diese Bilder müssen beide Augen zusammenarbeiten, um Tiefe zu sehen (räumliches Sehen, auch Stereosehen genannt). Das kann nicht jeder. Die Schätzungen reichen von etwa 2 von 100 Erwachsenen ohne messbares räumliches Sehen (Bosten und Kollegen, 2015, 1.060 getestete Personen) bis zu etwa 7 von 100 (Chopin, Bavelier und Levi, 2019, eine Auswertung vieler Studien, für Erwachsene unter 60). Noch mehr Menschen sehen nur schwach räumlich. Wer ein schwachsichtiges Auge (Amblyopie) oder ein stark dominantes Auge hat, tut sich mit diesen Bildern meist schwerer.
Klappt es also nicht, tippe auf „Lösung zeigen“ und sieh dir die Lösung an. Das hier ist ein Spiel, kein Sehtest und kein Augentraining. Wenn deine Augen müde werden oder sich unangenehm anfühlen, hör auf.
Häufige Fragen
Wie funktioniert ein Stereogramm?
Das Muster wiederholt sich über das ganze Bild, und die versteckte Form entsteht durch winzige Änderungen im Abstand der Wiederholungen. Legen deine Augen zwei benachbarte Wiederholungen übereinander, sieht jedes Auge eine leicht andere Ansicht, und dein Gehirn liest die Unterschiede als Tiefe. Deshalb musst du „hindurchschauen“: Erst dann sieht jedes Auge eine andere Wiederholung. Was ein Stereogramm genau ist und woher der Name „Magisches Auge“ kommt, steht bei unseren Stereogramm-Bildern mit Lösung.
Warum kann ich Stereogramme nicht sehen?
Meistens ist der Blick noch nicht richtig eingestellt: Die Hilfspunkte zeigen dir, wann er stimmt: bei genau drei Punkten. Probier die Tipps unter „Wenn du es noch nicht siehst“ weiter oben und lass dir ein paar Minuten Zeit. Eine Minderheit kann sie nicht sehen, weil ihr räumliches Sehen fehlt oder schwach ist (siehe oben). Glaubst du, dass dein räumliches Sehen schwach ist, kann eine Augenärztin oder ein Augenarzt es messen.
Kann man mit einem Auge 3D sehen?
Ein Stereogramm nicht: Seine Tiefe entsteht nur aus dem Unterschied zwischen den Ansichten beider Augen. Mit einem Auge bleibt es ein flaches Muster. Andere Hinweise auf Tiefe, etwa Perspektive oder dass ein Gegenstand einen anderen verdeckt, wirken auch mit einem Auge, aber ein Stereogramm nutzt sie nicht.
Wie lange dauert es, bis man es kann?
Viele sehen das erste Bild nach wenigen Minuten; andere brauchen mehrere Versuche über ein paar Tage. Deshalb haben die leichten Level oben eine große, einfache Form und wenig Tiefe.
Kann ich Stereogramme auf dem Handy sehen?
Ja. Diese Lektion erzeugt jedes Bild passend für deinen Bildschirm. Hältst du das Handy hochkant, füllt das Bild die ganze Breite und fast die ganze Höhe, mit genau zwei Wiederholungen des Musters nebeneinander. So können deine Augen es nur auf eine Art verschmelzen.
Warum wirkt die Form eingesunken, statt herauszutreten?
Du schaust mit dem Kreuzblick auf ein Bild für den Parallelblick, oder umgekehrt. Wechsle oben in der Lektion die Blicktechnik, oder wechsle die Art, wie du schaust.
Sind Stereogramme gut für die Augen? Kann man damit räumliches Sehen trainieren?
Wir kennen keine verlässlichen Belege, weder dafür noch dagegen, und wir machen keine Aussagen über das Sehvermögen, auch nicht darüber, ob sich räumliches Sehen trainieren oder wiederherstellen lässt. Nimm Stereogramme als Spiel: Sind sie dir unangenehm, hör auf. Wenn du glaubst, dass dein räumliches Sehen schwach ist, kann eine Augenärztin oder ein Augenarzt es prüfen.
Mehr dazu
Bilder zum Üben, von leicht bis schwer: Stereogramm-Bilder mit Lösung. Eigene erstellen, aus Wörtern, Formen oder einem Foto: Stereogramm-Generator. Die Lösung jedes Stereogramms anzeigen: Stereogramm-Löser. 3D ohne Brille auf dem Bildschirm, ganz ohne besondere Blicktechnik: 3D ohne Brille.
Magic Eye ist eine eingetragene Marke von Magic Eye Inc. Owl3D steht in keiner Verbindung zu Magic Eye Inc. Alle Bilder auf dieser Seite erzeugt unser eigenes Programm.