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Monitor testen: Pixelfehler-Test und Hz-Test

Prüfe jeden Bildschirm auf tote Pixel, Backlight-Bleeding, Banding und Ghosting und miss seine Bildwiederholrate, im Vollbild direkt im Browser.

Bildschirm testen

Läuft in deinem Browser. Nichts wird hochgeladen, nichts muss installiert werden.

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So funktioniert der Monitor-Test

  1. Bildschirm reinigen. Staub sieht aus wie ein toter Pixel. Wisch den Bildschirm vorher mit einem trockenen Mikrofasertuch ab.
  2. Test auswählen und „Vollbild starten“ drücken. Zu Beginn ist der Test „Tote Pixel“ ausgewählt. Ihn startest du bei einem neuen oder gebrauchten Bildschirm zuerst.
  3. Durch die Bilder gehen. Mit Klick, Leertaste oder → kommst du zum nächsten Bild, mit ← zurück, mit Esc schließt du den Test. Auf dem Handy tippst du auf den Bildschirm und auf den linken Rand, um zurückzugehen. Der Hilfetext verschwindet nach drei Sekunden, damit er keine Pixel verdeckt.
  4. Genau hinsehen. Sieh dir jedes Bild in Ruhe an, von Ecke zu Ecke, aus etwa 30 cm Abstand. Findest du eine Stelle, mach ein Foto und notiere, wo sie liegt. Das ist dein Beleg für die Rückgabe.

Die Bilder wechseln nur, wenn du es willst, nichts blinkt von selbst. Im Test „Ghosting“ bewegen sich Blöcke schnell. Lass ihn aus, wenn dich bewegte Muster stören.

Was jeder Test zeigt

TestWas er zeigtWorauf du achtest
Tote PixelWeiß, Schwarz, Rot, Grün, Blau und Grau, jeweils bildschirmfüllendEin Punkt, der auf jedem Bild dieselbe Farbe behält oder dunkel bleibt
Backlight-BleedingSchwarz, Fast Schwarz und DunkelgrauHelle Stellen an den Rändern, Wolken oder Spuren, die bleiben
FarbverläufeEin weicher Verlauf über einem gestuften Verlauf sowie Verläufe in Rot, Grün und BlauStreifen im weichen Verlauf
SchärfeMuster aus einzelnen Pixeln, gezeichnet in den eigenen Pixeln des BildschirmsWellen, Moiré oder Unschärfe: Dann skaliert der Bildschirm oder der Browser
BildwiederholrateDie Rate, die dein Browser misst, liveEine Zahl unter der Rate, die dein Bildschirm erreichen sollte
GhostingWeiße Blöcke mit 480, 960 und 1.920 Pixeln pro SekundeEine Schliere hinter einem Block, wenn du ihm mit den Augen folgst
3D Side-by-SideEin Bild fürs linke und eins fürs rechte AugeEin Bild mit Tiefe auf einem 3D-Bildschirm, zwei Bilder auf einem normalen Bildschirm

Ergebnis richtig lesen

Toter Pixel, hängender Pixel oder nur Staub? Ein toter Pixel bleibt dunkel. Ein hängender Pixel (Stuck Pixel) leuchtet dauerhaft in einer Farbe, er fällt also auf dem schwarzen Bild auf und auf den Farben, die er nicht enthält. Staub bewegt sich, wenn du wischst, und wirkt weich statt scharf.

Backlight-Bleeding oder IPS-Glow? Geh mit dem Kopf zurück oder kipp den Bildschirm. IPS-Glow ist bei diesen Panels normal und ändert sich mit deiner Position [2]. Backlight-Bleeding ist ein Mangel: Licht tritt an den Rändern des Panels aus [2]. Beurteile beides in einem abgedunkelten Raum bei normaler Helligkeit. Bei voller Helligkeit in einem dunklen Raum zeigt fast jedes LCD etwas davon.

Stimmt meine Hz-Zahl? Browser zeichnen meist ein Bild pro Aktualisierung des Bildschirms, deshalb folgt die Bildzahl hier dem Bildschirm [3]. Siehst du 60 Hz an einem 144-Hz-Monitor, liegt es wahrscheinlich an einer Einstellung oder am Kabel. Unter Windows öffnest du Einstellungen > System > Anzeige > Erweiterte Anzeige und wählst dort die Rate [4]. Am Mac öffnest du Systemeinstellungen > Displays. Safari auf dem iPhone zeichnet meist 60 Bilder pro Sekunde, auch auf einem 120-Hz-Bildschirm, 60 ist dort also kein Fehler. Ein Laptop im Akkubetrieb oder ein Browser mit vielen offenen Tabs kann unter der Rate des Bildschirms laufen. Auch Variable Refresh Rate kann den Wert senken, wenn sich auf dem Bildschirm wenig bewegt.

Ghosting oder eine langsame Kamera? Beurteile Ghosting mit den Augen, nicht mit der Handykamera. Eine Kamera hat ihren eigenen Verschluss und kann Schlieren hinzufügen, die auf dem Bildschirm gar nicht da sind.

Zurückgeben oder behalten?

Das hängt vom Hersteller und vom Modell ab. Hersteller legen eigene Grenzen fest und lesen die ISO-Norm zu Pixelfehlern nicht alle gleich [1]. Dell zum Beispiel tauscht Monitore mit Premium Panel Exchange während der Garantie schon bei einem hellen Pixel aus und toleriert bei den meisten bis zu 5 dunkle Subpixel. Bei Standardmonitoren sind bis zu 5 helle Pixel oder Subpixel zulässig [5]. Lies die Regeln für dein Modell nach, bevor die Rückgabefrist abläuft. Fotografiere den Fehler vorher, auf demselben Bild dieses Tests.

3D-Bildschirm testen

Der letzte Test ist ein 3D-Bild im Side-by-Side-Format: Die linke Hälfte ist fürs linke Auge, die rechte fürs rechte. Auf einem normalen Bildschirm siehst du zwei fast gleiche Bilder. Das rote Quadrat sitzt in der rechten Hälfte etwas weiter links, das blaue etwas weiter rechts. Auf einem 3D-Monitor oder in einer Brille im Side-by-Side-Modus werden aus beiden Hälften ein Bild: Das rote Quadrat schwebt vor dem Gitter, das blaue liegt dahinter.

Der Owl3D Shift ist ein Monitor für 3D ohne Brille. Er erkennt ein Side-by-Side-Bild auf seinem Bildschirm und zeigt es in 3D. Drücke in der Owl3D-App im Tab „Stereo 3D Playback“ auf Start und starte diesen Test dann im Vollbild.

Häufige Fragen

Wie mache ich einen Pixelfehler-Test für meinen Monitor?

Starte oben den Test „Tote Pixel“ im Vollbild und geh jede Farbe in Ruhe durch. Ein Punkt, der auf jedem Bild dunkel bleibt oder dieselbe Farbe behält, ist ein toter oder hängender Pixel. Reinige den Bildschirm vorher, damit du Staub nicht für einen Fehler hältst.

Lässt sich ein Pixelfehler beheben?

Ein hängender Pixel manchmal schon. Software, die Farben über die Stelle blitzen lässt, kann ihn zurückholen, das klappt aber nicht immer [1]. Einen wirklich toten Pixel kann man meist nicht reparieren, dann muss das Panel ersetzt werden. Diese Seite hat keinen Pixelfehler-Fixer: Hier blinkt bewusst nichts.

Wie viele Pixelfehler sind erlaubt?

Eine einzige Zahl gibt es nicht. Jeder Hersteller legt seine Grenze selbst fest, oft getrennt für helle und dunkle Pixel [5]. Sieh in den Regeln für dein Modell nach.

Funktioniert der Monitor-Test auch am Handy oder Fernseher?

Ja, auf allem mit einem Browser. Safari auf dem iPhone hat für Webseiten keinen Vollbildmodus, deshalb können die Leisten an den Rändern sichtbar bleiben. Dreh das Handy und prüf die Ränder ein zweites Mal, wenn die Leisten weggescrollt sind. Auf einem Fernseher öffnest du diese Seite im Browser des Geräts oder schließt einen Computer an.

Warum zeigt der Hz-Test weniger an, als mein Bildschirm kann?

Die Messung zählt die Bilder, die dein Browser tatsächlich zeichnet. Prüf die Rate in den Systemeinstellungen, schließ andere Tabs und häng einen Laptop ans Netzteil. Manche Kabel und Anschlüsse begrenzen die Rate bei hoher Auflösung außerdem.

Ist das ein Burn-in-Test für OLED?

Ja. Nimm den Test „Backlight-Bleeding“: Sein dunkelgraues Bild und das graue Bild aus „Tote Pixel“ zeigen Burn-in als schwache Form, die bleibt. Schwarz zeigt es nicht. Helle Pixel auf einem schwarzen OLED-Bild sind hängende Pixel, kein Burn-in.

Wird etwas hochgeladen?

Nein. Jedes Bild wird in deinem Browser gezeichnet. Wir zählen, welcher Test gestartet und beendet wurde, ohne Bild und ohne etwas darüber, was du siehst.

Quellen (5)

  1. Wikipedia, „Defective pixel“ (auf Englisch). https://en.wikipedia.org/wiki/Defective_pixel (abgerufen am 01.11.2026)
  2. How-To Geek, „5 Ways to Reduce Annoying IPS Glow“ (auf Englisch). https://www.howtogeek.com/882580/5-ways-to-reduce-annoying-ips-glow/ (abgerufen am 01.11.2026)
  3. MDN Web Docs, „Window: requestAnimationFrame() method“ (auf Englisch). https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/Window/requestAnimationFrame (abgerufen am 01.11.2026)
  4. Microsoft Support, „Change the refresh rate on your monitor in Windows“ (auf Englisch). https://support.microsoft.com/en-us/windows/hardware/display-graphics/change-the-refresh-rate-on-your-monitor-in-windows (abgerufen am 01.11.2026)
  5. Dell Support, „Dell Display Pixel Guidelines“ (auf Englisch). https://www.dell.com/support/kbdoc/en-us/000126004/dell-display-pixel-guidelines (abgerufen am 01.11.2026)

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